Leseprobe:

Das
Wasser-Praxisbuch

von Dieter Schmitt

Buch

ISBN 978-3-86982-009-5

Inhaltsverzeichnis  
   
   
   
Einleitung
 
   
Vorbemerkung des Verlages 9
Warum dieses Buch 10
Vorwort des Autors 12
Zum Aufbau dieses Buches 14
Danksagung 15
   
   
1. Kapitel
 
   
Wasser 16
Das Wassermoleül 18
Wichtige Funktionen des Wassers 21
Wissenswertes über Wasser 23
Tatsachen über Wasser 28
Fakten über Wasser 33
Wasser - Träger des Lebens 37
Wasser: von der chemischen zur physikalischen  
Betrachtungsweise 45
Warum entält Wasser Informationen? 49
Wasser hat ein Geächtnis 53
Die innere Ordnung von Wasser und Lebensmitteln 59
Wasser und Salz 65
Salz und Magensäure 68
Salz und die menschliche Konstitution 74
Salz: JA oder NEIN? 75
Können wir uns noch gesund ernähren? 81
Entgiftung 89
Das Basenbad 101
Der pH-Wert: Eine unterschätzte Thematik? 106
Verminderte Basen-Pufferkapazität 112
Vom richtigen Wassertrinken 119
Gründe für Wassermangel 140
Anorganische und organische Mineralien 141
Mineralhaushalt 149
Überblick über die verschiedenen Wasserarten 151
   
   
2. Kapitel  
   
Wie entsteht unser Trinkwasser? 156
Was kann ich trinken? 157
Trinkwasser 159
Rohrmaterialien 162
Mögliche Inhaltsstoffe im Trinkwasser 168
Nitrat in Trinkwasser und Lebensmitteln 180
Hat unser Leitungswasser noch Trinkwasserqualität? 193
Mein persönliches Fazit 166
Sind der elektrische Widerstand und der Leitwert  
ein Qualitätsmerkmal des Wassers? 195
Wasserhärte 201
Physikalische Kalk-Behandlung 206
Desinfektion von Trinkwasser 210
Trinkwasser aus der Sicht der Bio-Elektronik 218
Die Elektrolyse 229
Beispielbilde für Elektrolyse 232
Wasseranalyse 241
Abkochen von Wasser 244
Wasserkocher 246
Zubereitung des "Protijewaja-Wassers" 249
Wasser und Sauerstoff 251
   
   
3. Kapitel  
   
Mineralwasser 254
PET – Mineralwasserflaschen 260
Mineralwasser - Die Lösung 267
Haltbarmachung von Minerwässern 269
Quellwasser 271
Filtrierung oder Belebung? 273
Übersicht: Wasser(nach)aufbereitung im Haushalt 278
Möglichkeiten zur Verbesserung  
der chemischen Trinkwasserquität 279
Aktivkohle 280
Ionentauscher 282
Umkehrosmose 291
Vor- und Nachteile der Umkehrosmose 296
Dampfdestillation 305
   
   
4. Kapitel  
   
Aktivierung durch Bewegung 310
Levitiertes Wasser 311
Wasserbelebung 314
Lebendiges Wasser als Energiespender? 319
Nachweismethoden für eine Wasserbelebung 321
Vorschläge für eine gute Wasserbelebung 328
Individuelle Wasserbelebung 334
Wasserwirbler 335
Edelsteine 335
Energie- oder Ordnungsplatten 337
Super-ionisiertes Wasser 339
Zwei-Flaschen-Wirbler 340
Basisches Aktivwasser 342
Saures Aktivwasser 355
   
   
5. Kapitel  
   
Wasser und Elektrosmog 356
WLAN 365
Deoplarisierte Blutkörperchen 366
   
   
6. Kapitel
 
   
Wasser und Wald 367
Wasser und Spiritualität 371
Spirituelles Wasser? 378
   
   
7. Kapitel  
   
Virtuelles Wasser 383
   
Schluss  
   
Schlusswort 397
Glossar/Begriffserklärung 399
Literaturverzeichnis 404
Bildquellennachweis 404
   
   

Die Elektrolyse

An dieser Stelle möchte ich erläutern, wie man durch eine einfache Elektrolyse die unsichtbaren, gelösten anorganischen Mineralien im Wasser sichtbar machen kann.

 

Die nachfolgende Abbildung 11 zeigt ein selbstgebautes Elektro-lysegerät.

 

 

 

Es besteht aus einem handelsüblichen 12-Volt-Netzgerät, zwei Käbelchen mit Steckern (Farbe Rot und Schwarz), zwei V4A-Edelstahl-Elektroden im genauen Abstand und einer bestimmten Länge mit Kunststoffhalterung für die beiden Elektroden.

 

Elektrolyse ist das Zerlegen einer stromleitenden Flüssigkeit (Elektrolyt) bei Verwendung einer Spannung. Die Moleküle der Salze, Säuren oder Laugen zerfallen im Wasser in elektrisch geladene Teilchen (Ionen). In den Elektrolyten sind die Ionen die Träger der Elektrizität.

Generell gilt: Das Metallteilchen ist positiv, das Säureteilchen negativ geladen.

Durch die Spannung an den Elektroden (Anode und Kathode) wandern die Ionen zu den entgegengesetzt geladenen Elektroden. Es kommt dabei zu einem Stromfluss, dem Ionenstrom.

 

Beide Elektroden werden, über eine Zeitschaltuhr gesteuert, für ca. eine Stunde in die Wasserprobe getaucht und das Netzgerät in die Steckdose gesteckt. Die angeschlossene Zeitschaltuhr schaltet den Strom rechtzeitig wieder ab.

Je nach Menge der gelösten anorganischen Mineralien im Wasser, verfärbt es sich dementsprechend. Einige Beispielbilder für Elektrolysen finden Sie auf den nachfolgenden Seiten.

 

Die meisten Leitungswässer zeigen nach der Elektrolyse bestimmte typische Verfärbungen wie dies in den Abbildungen 15, 28 und 30 deutlich zu erkennen ist.

Die nachfolgende Abbildung zeigt das Elektrolysegerät während des Betriebes.

 

 

 

 

Die nachfolgenden Elektrolysebilder verdeutlichen, wie Wässer aussehen, wenn anorganische Mineralien darin enthalten sind.

 

Beispielbilder für Elektrolyse

 

Hochwertiges Flaschenquellwasser und Leitungswasser

 

 

 

 

Die Abbildung links zeigt ein hochwertiges Quellwasser in einer Glasflasche, das in den letzten Jahren bei den Verbrauchern sehr gefragt ist. (Das dazugehörige Bioelektronigramm zeigt Abb. 6.) Rechts sehen Sie ein normales Leitungswasser im Ruhezustand.

Die Abbildungen 16 und 17 stellen das Flaschenquellwasser und das Leitungswasser im geschüttelten Zustand dar. Die bräunliche Färbung des Leitungswassers ist fast typisch. Beim Flaschenquell-wasser ist diese Verfärbung nicht zu erkennen.

 

Liegt mir ein Quellwasser, das kaum Schwermetalle oder Kalk beinhaltet per Elektrolyse vor, muss ich mich ernsthaft fragen, woher die Verunreinigung kommt.

 

 

 

 

   

Mineralwasser

 

In der nachfolgende Abbildung 18 ist ein deutsches Mineral--wasser nach der Elektrolyse zu sehen, das ich als echte Alternative zu den hochwertigen und teuren (Quell- und Mineral-)Wässern aus dem In- und Ausland sehe.

Hier stimmt meiner Meinung nach auch das Preis/Leistungs--verhältnis. Wie Sie aus der Abbildung ersehen können, sind die in diesem Mineralwasser enthaltenen anorganischen Mineralien so gering, dass nach der Elektrolyse keine Verfärbung auftritt. Dieses Wasser ist für alle ideal, die nicht auf ein hochwertiges Mineral-wasser verzichten wollen und Wert auf wenige Mineralien im Wasser legen. Die enthaltene Kohlensäure kann durch Umrühren zum größten Teil ausgegast werden. Leider ist es sehr schwer zu bekommen, da nur Insider von diesem guten Wasser wissen und der Vertrieb daher noch nicht weit verbreitet ist.

 

 

 

 

Marienbrunnen

 

Die Abbildungen 19 und 20 zeigen das Wasser einer Quelle in Retzbach (Unterfranken). Warum dieses Wasser von so vielen Menschen unbedenklich getrunken wird, ist mir ein Rätsel. Ich vermute, dass die wenigsten über den Zustand der Quelle informiert sind, oder mancher möchte ein paar Euro sparen und setzt damit seine Gesundheit aufs Spiel. Eine Analyse aus dem Jahre 2003 bestätigte die schlechte Qualität des Wassers. Einheimische, die ich kenne, meiden diese Quelle schon seit Jahren. Durch den Weinanbau in dieser Gegend finden sich die entsprechenden Substanzen im Wasser wieder. Im direkten Vergleich zum abge­bildeten, kalkhaltigen Leitungswasser (Abb. 30 und 31) sieht es noch wesentlich unappetitlicher aus.

 

 

 

 

 

Heinrichsquelle

 

Abbildung 21 zeigt das Wasser der Heinrichsquelle im Spessart nach der Elektrolyse. Auf Seite 191 (Abb. 8) finden Sie das dazugehörige Bioelektronigramm, aus dem ganz deutlich zu ent-nehmen ist, dass diese Quelle ein extremer „Säuerling“ ist. Ihr pH-Wert liegt bei 5,34, mit jährlich fallender Tendenz. Ich empfehle jedem dieses Wasser nur mit entsprechendem Basenausgleich zu trinken, oder es mit einem anderen Wasser zu mischen.

Diese Quelle wird jedoch sehr häufig mit einer anderen Quelle direkt an der Autobahn verwechselt. Die Heinrichsquelle liegt etwas abseits der Autobahn im Wald.

 

 

Quelle Zell (bei Würzburg)

 

Die beiden nachfolgenden Abbildungen (22 und 23) zeigen die Zeller Quelle nach der Elektrolyse.

Die Analysewerte bestätigen die Ungenießbarkeit des Wassers. Trotzdem finden sich immer wieder Menschen ein, die dieses Wasser kanisterweise abfüllen und mitnehmen. Ich kann nur hoffen, dass es zum Blumengießen oder für Zimmerbrunnen ver-wendet wird.

Für Letztere ist es allerdings auch nicht geeignet, da eine extrem hohe Ablagerung von Stoffen nach der Verdunstung des Wassers zurück bleibt.

 

 

 

 

Mineralwasser aus der weiteren Umgebung

 

Bei den beiden Abbildungen 24 und 25 handelt es sich um ein Mineralwasser, das in Unterfranken sehr weit verbreitet ist. Mag sich der Leser selbst eine Meinung bilden.

 

Fazit

Die Elektrolyse alleine kann keinesfalls Auskunft über die gesamte Qualität eines Wassers geben. Sie gibt jedoch interessante Ein-blicke in das, was alles im Wasser gelöst, für uns nicht sichtbar herumschwimmt.

Da der Anteil an anorganischen Mineralien überwiegend für die Verfärbungen verantwortlich ist, sehen die meisten Mineralwässer ähnlich verfärbt aus. Sind bei einer derartigen Analyse zusätzlich der Kalk-, Nitrat- oder Eisengehalt bekannt bzw. nicht nennens-wert im Wasser vorhanden und es treten ähnliche Verfärbungen auf (siehe Abbildung des hochwertigen, teuren Wassers), so rate ich zur äußersten Vorsicht.

 

 

 

Nachfolgend zwei weitere Beispielbilder (Abb. 26 und 27) von zwei Mineralwässern im bereits geschüttelten Zustand.

Auch wenn das äußere Erscheinungsbild und die Beschreibungen der beiden Mineralwässer sehr ansprechend sind, sollte man sich überlegen ob wir derart viele gelöste, anorganische Mineralien dauerhaft zu uns nehmen wollen. Ohne diese würde allerdings das Mineralwasser jedoch kein Mineralwasser sein.

Ich kenne bisher noch kein Leitungswasser das derartige Verfärbungen aufweist.

 

 

 

 

 

Die beiden Abbildungen 28 und 29 zeigen ein levitiertes Leitungswasser. Da bei der Levitation wie bei der Belebung keine Stoffe aus unserem Trinkwasser herausgelfiltert werden, ist es wichtig, dass die chemische Qualität des verwendeten Wassers stimmt.

 

Die letzten Abbildungen mit den Nummern 30 und 31 zeigen ein sehr kalkhaltiges Leitungswasser dessen Härtegrad deutlich über Bereich 4 liegt. Auch hier sind die typischen, leicht rotbraunen Verfärbungen eines Leitungswassers erkennbar.


 

 

Abb. 28 ruhend: levitierts Wasser

 

Abb. 29 geschüttelt: levitiertes Wasser

 

Abb. 30 ruhend: Leitungswasser

 

Abb. 31 geschüttelt: Leitungswasser

Ende der Leseprobe

ISBN 978-3-930403-61-5 (alt)
ISBN 978-3-86982-009-5
erweiterte Neuauflage April 2011

Bestellung per Mail

Der Autor

Dieter Schmitt

zum Anfang

Büchermarkt