Die Elektrolyse
An
dieser Stelle möchte ich erläutern, wie man durch
eine einfache Elektrolyse die unsichtbaren, gelösten
anorganischen Mineralien im Wasser sichtbar machen kann.
Die
nachfolgende Abbildung 11 zeigt ein selbstgebautes Elektro-lysegerät.
Es
besteht aus einem handelsüblichen 12-Volt-Netzgerät,
zwei Käbelchen
mit Steckern (Farbe Rot und Schwarz), zwei V4A-Edelstahl-Elektroden
im genauen Abstand und einer bestimmten Länge mit Kunststoffhalterung
für die beiden Elektroden.
Elektrolyse ist das Zerlegen einer stromleitenden Flüssigkeit
(Elektrolyt) bei Verwendung einer Spannung. Die Moleküle
der Salze, Säuren oder Laugen zerfallen im Wasser in elektrisch
geladene Teilchen (Ionen). In den Elektrolyten sind die
Ionen die Träger der Elektrizität.
Generell
gilt: Das Metallteilchen ist positiv, das Säureteilchen
negativ geladen.
Durch
die Spannung an den Elektroden (Anode und Kathode) wandern die
Ionen zu den entgegengesetzt geladenen Elektroden. Es kommt dabei
zu einem Stromfluss, dem Ionenstrom.
Beide
Elektroden werden, über eine Zeitschaltuhr gesteuert, für
ca. eine Stunde in die Wasserprobe getaucht und das Netzgerät
in die Steckdose gesteckt. Die angeschlossene Zeitschaltuhr schaltet
den Strom rechtzeitig wieder ab.
Je
nach Menge der gelösten anorganischen Mineralien im Wasser,
verfärbt es sich dementsprechend. Einige Beispielbilder
für Elektrolysen finden Sie auf den nachfolgenden Seiten.
Die
meisten Leitungswässer zeigen nach der Elektrolyse bestimmte
typische Verfärbungen wie dies in den Abbildungen 15, 28
und 30 deutlich zu erkennen ist.
Die
nachfolgende Abbildung zeigt das Elektrolysegerät während
des Betriebes.
Die
nachfolgenden Elektrolysebilder verdeutlichen, wie Wässer
aussehen, wenn anorganische Mineralien darin enthalten sind.
Beispielbilder
für
Elektrolyse
Hochwertiges Flaschenquellwasser und Leitungswasser
Die
Abbildung links zeigt ein hochwertiges Quellwasser in einer
Glasflasche, das in den letzten Jahren bei den Verbrauchern
sehr gefragt ist. (Das dazugehörige Bioelektronigramm
zeigt Abb. 6.) Rechts sehen Sie ein normales Leitungswasser
im Ruhezustand.
Die
Abbildungen 16 und 17 stellen das Flaschenquellwasser und das
Leitungswasser im geschüttelten Zustand dar. Die bräunliche
Färbung
des Leitungswassers ist fast typisch. Beim Flaschenquell-wasser
ist diese Verfärbung nicht zu erkennen.
Liegt
mir ein Quellwasser, das kaum Schwermetalle oder Kalk beinhaltet
per Elektrolyse vor, muss ich mich ernsthaft fragen, woher die
Verunreinigung kommt.
Mineralwasser
In
der nachfolgende Abbildung 18 ist ein deutsches Mineral--wasser
nach der Elektrolyse zu sehen, das ich als echte Alternative
zu den hochwertigen und teuren (Quell- und Mineral-)Wässern
aus dem In- und Ausland sehe.
Hier
stimmt meiner Meinung nach auch das Preis/Leistungs--verhältnis.
Wie Sie aus der Abbildung ersehen können, sind die in diesem
Mineralwasser enthaltenen anorganischen Mineralien so gering,
dass nach der Elektrolyse keine Verfärbung auftritt. Dieses
Wasser ist für alle ideal, die nicht auf ein hochwertiges
Mineral-wasser verzichten wollen und Wert auf wenige Mineralien
im Wasser legen. Die enthaltene Kohlensäure kann durch Umrühren
zum größten Teil ausgegast werden. Leider ist es sehr
schwer zu bekommen, da nur Insider von diesem guten Wasser wissen
und der Vertrieb daher noch nicht weit verbreitet ist.
Marienbrunnen
Die
Abbildungen 19 und 20 zeigen das Wasser einer Quelle in Retzbach
(Unterfranken). Warum dieses Wasser von so vielen Menschen unbedenklich
getrunken wird, ist mir ein Rätsel. Ich vermute, dass die
wenigsten über
den Zustand der Quelle informiert sind, oder mancher möchte
ein paar Euro sparen und setzt damit seine Gesundheit aufs Spiel.
Eine Analyse aus dem Jahre 2003 bestätigte die schlechte
Qualität des Wassers. Einheimische, die ich kenne, meiden
diese Quelle schon seit Jahren. Durch den Weinanbau in dieser
Gegend finden sich die entsprechenden Substanzen im Wasser wieder.
Im direkten Vergleich zum abgebildeten, kalkhaltigen Leitungswasser
(Abb. 30 und 31) sieht es noch wesentlich unappetitlicher aus.
Heinrichsquelle
Abbildung
21 zeigt das Wasser der Heinrichsquelle im Spessart nach der
Elektrolyse. Auf Seite 191 (Abb. 8) finden Sie das dazugehörige
Bioelektronigramm, aus dem ganz deutlich zu ent-nehmen ist, dass
diese Quelle ein extremer „Säuerling“ ist. Ihr
pH-Wert liegt bei 5,34, mit jährlich fallender Tendenz.
Ich empfehle jedem dieses Wasser nur mit entsprechendem Basenausgleich
zu trinken, oder es mit einem anderen Wasser zu mischen.
Diese
Quelle wird jedoch sehr häufig mit einer anderen Quelle direkt
an der Autobahn verwechselt. Die Heinrichsquelle liegt etwas
abseits der Autobahn im Wald.
Quelle
Zell (bei Würzburg)
Die beiden
nachfolgenden Abbildungen (22 und 23) zeigen die Zeller Quelle
nach der Elektrolyse.
Die
Analysewerte bestätigen die Ungenießbarkeit des
Wassers. Trotzdem finden sich immer wieder Menschen ein, die
dieses Wasser kanisterweise abfüllen und mitnehmen. Ich
kann nur hoffen, dass es zum Blumengießen oder für
Zimmerbrunnen ver-wendet wird.
Für
Letztere ist es allerdings auch nicht geeignet, da eine extrem
hohe Ablagerung von Stoffen nach der Verdunstung des Wassers zurück
bleibt.
Mineralwasser
aus der weiteren Umgebung
Bei den
beiden Abbildungen 24 und 25 handelt es sich um ein Mineralwasser,
das in Unterfranken sehr weit verbreitet ist. Mag sich der Leser
selbst eine Meinung bilden.
Fazit
Die
Elektrolyse alleine kann keinesfalls Auskunft über die
gesamte Qualität eines Wassers geben. Sie gibt jedoch
interessante Ein-blicke in das, was alles im Wasser gelöst,
für uns
nicht sichtbar herumschwimmt.
Da
der Anteil an anorganischen Mineralien überwiegend für
die Verfärbungen verantwortlich ist, sehen die meisten Mineralwässer
ähnlich verfärbt aus. Sind bei einer derartigen Analyse
zusätzlich der Kalk-, Nitrat- oder Eisengehalt bekannt bzw.
nicht nennens-wert im Wasser vorhanden und es treten ähnliche
Verfärbungen auf (siehe Abbildung des hochwertigen, teuren
Wassers), so rate ich zur äußersten Vorsicht.
Nachfolgend
zwei weitere Beispielbilder (Abb. 26 und 27) von zwei Mineralwässern
im bereits geschüttelten Zustand.
Auch
wenn das äußere Erscheinungsbild und die Beschreibungen
der beiden Mineralwässer sehr ansprechend sind, sollte man
sich überlegen ob wir derart viele gelöste, anorganische
Mineralien dauerhaft zu uns nehmen wollen. Ohne diese würde
allerdings das Mineralwasser jedoch kein Mineralwasser sein.
Ich
kenne bisher noch kein Leitungswasser das derartige Verfärbungen
aufweist.
Die
beiden Abbildungen 28 und 29 zeigen ein levitiertes Leitungswasser.
Da bei der Levitation wie bei der Belebung keine Stoffe aus unserem
Trinkwasser herausgelfiltert werden, ist es wichtig, dass die
chemische Qualität des verwendeten Wassers stimmt.
Die
letzten Abbildungen mit den Nummern 30 und 31 zeigen ein sehr
kalkhaltiges Leitungswasser dessen Härtegrad deutlich über Bereich 4 liegt. Auch
hier sind die typischen, leicht rotbraunen Verfärbungen
eines Leitungswassers erkennbar.